Eindrücke des 1.Mai 2018

Knapp 150 Menschen waren am 1. Mai 2018 mit uns im antikapitalistischen Block auf der Straße. Laut, bunt und entschlossen haben wir unserer Forderung nach einer solidarischen Gesellschaft Ausdruck verliehen. Mit dem Zeigen der Symbole der YPG und YPJ haben wir uns solidarisch auf den Kampf der kurdischen Bewegung in Rojava bezogen. Bundesweit wurde massenhaft unter dem Hashtag #FlaggeZeigen das Verbot der Symbole der kurdischen Bewegung unterlaufen und somit außer Kraft gesetzt. Continue reading “Eindrücke des 1.Mai 2018”

1.Mai 2018: Be part of progress!

1. Mai 2018 || 10.30 Uhr || Busbanhof Karlstraße
Antikapitalistischer Block auf der DGB Demonstration

Es ist wieder soweit, der 1.Mai steht vor der Tür. Wie jedes Jahr gehen wir gemeinsam für eine Perspektive fernab der kapitalistischen Zustände auf die Straße. Das ist auch trotz der über hundertjährigen Geschichte des Kampftages der Arbeiter*innenklasse dringend notwendig.

Kapitalisten führen den Klassenkampf von oben mit harten Bandagen. Ausbau von Leiharbeit, Harz 4 und prekäre Beschäftigung sind Beispiele dafür. Rassisten wie AfD und Co. treiben einen Keil in die Gesellschaft und versuchen sie durch rechten Hass und Antifeminismus zu spalten. Dem deutschen Staat klebt Blut an den Händen von den unzähligen Waffendeals mit Kriegstreibern und Despoten. Das alles wollen wir überwinden und hinter uns lassen – auf dem Trümmerhaufen der Geschichte!

Stattdessen kämpfen wir für eine klassenlose Gesellschaft, in der jeder Mensch eine Wohnung hat und Profite mit der Miete ein dunkles Kapitel im Geschichtsbuch sind. Wo in Krankenhäusern ganz selbstverständlich die Menschen im Mittelpunkt stehen, genug Personal mit genügend Zeit vorhanden ist und nicht die Profite privater Träger den Ton angeben. Wir wollen eine Ökonomie aufbauen, die sich an den Bedürfnissen der Bevölkerung orientiert und nicht dem Reichtum weniger Besitzenden dient.

Große Worte, die rund um die Welt, Tag für Tag mit Leben gefüllt werden. Dabei ist es egal, ob es sich um kleine Verbesserungen mit großer Vision, wie in den Kämpfen um bezahlbare Mieten oder große Veränderungen mit vielen Opfern, wie die Revolution in Rojava handelt. Gemeinsam ist ihnen das Streben nach einer solidarischen Gesellschaft und der Kampf für eine bessere Welt.

Lasst uns am 1. Mai 2018 zusammen auf die Straße gehen, grenzenlos solidarisch, grenzenlos feministisch, grenzenlos antikapitalistisch.
Kommt in den antikapitalistischen Block auf der 1. Mai Demonstration der Gewerkschaften 2018!

Für eine klassenlose Gesellschaft – für den Kommunismus!
Be part of progress!

20. April 2018 || 19.00 Uhr || Soziales Zentrum Käthe Wollhausstraße 49
IL-Tresen: Geschichte des 1.Mais in Bilder und ein Blick in die Welt

26. April 2018 || 19.30 Uhr || Soziales Zentrum Käthe Wollhausstraße 49
Heilbronn anders machen! Vortrag und Diskussion zu Strategien einer neuen Stadtpolitik mit Aktivist*innen der IL Tübingen

2. Mai 2018 || 19.30 Uhr || Soziales Zentrum Käthe Wollhausstraße 49
Katalonien im Umbruch- Vortrag und Diskussion mit Ralf Streck

1. Mai 2018: Be part of progress!

Es ist wieder soweit, der 1.Mai steht vor der Tür. Wie jedes Jahr gehen wir gemeinsam für eine Perspektive fernab der kapitalistischen Zustände auf die Straße. Das ist auch trotz der über hundertjährigen Geschichte des Kampftages der Arbeiter*innenklasse dringend notwendig.

Kapitalisten führen den Klassenkampf von oben mit harten Bandagen. Ausbau von Leiharbeit, Harz 4 und prekäre Beschäftigung sind Beispiele dafür. Rassisten wie AfD und Co. treiben einen Keil in die Gesellschaft und versuchen sie durch rechten Hass und Antifeminismus zu spalten. Dem deutschen Staat klebt Blut an den Händen von den unzähligen Waffendeals mit Kriegstreibern und Despoten. Das alles wollen wir überwinden und hinter uns lassen – auf dem Trümmerhaufen der Geschichte! Continue reading “1. Mai 2018: Be part of progress!”

Betriebsratswahlen 2018: Rassisten machen mobil

Nach der Bundestagswahl ist vor den Betriebsratswahlen. Während die selbsternannte “Alternative für Deutschland” (AfD) mit ihrem rassistischen Programm im September 12,6% der Wählerstimmen erringen konnte, bleibt ihr der Weg in die Betriebsratsgremien verwehrt. Doch der Erfolg der rechten Partei soll nicht an den Torender Betriebe enden. Unter dem Slogan “Werde Betriebsrat – Patrioten schützen Patrioten!” bläst eine neue Allianz um die rechtsextreme Initiative “Ein Prozent” und das “Zentrum Automobil e.V.” aus Stuttgart zum Angriff.

Ziel ist es, den Erfolg der AfD zu nutzen und in den Betrieben zu verfestigen. Den “linken Betriebsräten und Gedankenpolizisten” soll eine “Patriotische Gewerkschaft” entgegengesetzt werden, die die Arbeitsplätze von “aufrechten Patrionen” schützt. Bei einer großen Konferenz im November 2017, zu der das rechte “Compact”-Magazin um Jürgen Elsässer geladen hatte, wurde das Projekt unter tosendem Applaus vorgestellt. Neben Björn Höcke und Martin Sellner, dem Chef der “Identitären Bewegung”, war auch der PEGIDA-Gründer Lutz Bachmann anwesend.
Die Beteiligten sind sich einig: nicht weniger als eine rechte Arbeitnehmervertretung soll entstehen, die “die Macht der linken Gewerkschaften” bricht.

Was ist aber neben der öffentlichen Inszenierung von dem neuen Projekt zu halten? Muss man mit einer rechten Gewerkschaftsbewegung rechnen oder handelt es sich um einen Scheinriesen? Wie gehe ich an meinem Arbeitsplatz oder im Betriebsratsgremium mit offensiv auftretenden Rassisten um?

Im Vorfeld der Betriebsratswahlen lädt das Netzwerk gegen Rechts Heilbronn (NgR) gemeinsam mit dem DGB Stadt- und Kreisverband Heilbronn, ver.di Heilbronn-Neckar-Franken, NGG Region Heilbronn, der IG Metall Heilbronn-Neckarsulm und dem Bündnis “Heilbronn sagt nein” zu einer Diskusssionsveranstaltung, bei der diese und viele weitere Fragen geklärt werden sollen. Mit Hintergrundinformationen zu den beteiligten Akteuren soll ein Blick hinter die mediale Inszenierung der rechten Kampagne geworfen werden. Anschließend geht es nach einem kurzen Input von André Kaufmann, Gewerkschaftssekretär der IG Metall Baden-Württemberg, zu Erfahrungen mit rechter Gewerkschaftsarbeit im Betrieb in die Diskussion.

Freitag, 16. Februar 2018 // 19:00 Uhr
Gewerkschaftshaus Heilbronn (Gartenstraße 64, 74072 Heilbronn)

Eine Veranstaltung des Netzwerk gegen Rechts Heilbronn

Unterstützt von:

 

Betriebsratswahlen 2018: Rassisten machen mobil

Nach der Bundestagswahl ist vor den Betriebsratswahlen. Während die selbsternannte “Alternative für Deutschland” (AfD) mit ihrem rassistischen Programm im September 12,6% der Wählerstimmen erringen konnte, bleibt ihr der Weg in die Betriebsratsgremien verwehrt. Doch der Erfolg der rechten Partei soll nicht an den Toren Continue reading “Betriebsratswahlen 2018: Rassisten machen mobil”