Pressemitteilung zum #KonfettiGate

Die Organisierte Linke Heilbronn (IL) kritisiert die Ermittlungen der Polizei im Zuge der Konfetti Aktion auf dem Wartberg scharf. Mit dem völlig überzogenen Polizeieinsatz habe die Polizeiführung den Eindruck vermittelt, es habe sich um einen gefährlichen Angriff auf Leib und Leben der AfD gehandelt. Selbst nachdem klar wurde, dass es sich keineswegs um Schüsse,

sondern um Konfetti gehandelt habe, habe die Polizei an ihrem Einsatz festgehalten. Auch benutze die Polizei die Erzählung der AfD Teilnehmer, um ihren Einsatz gegen eine harmlose Aktion mit Konfetti zu rechtfertigen.

Die Organisierte Linke kritisiert außerdem die Berichterstattung der Medien, Stefan Reiner dazu: „Während nach dem rassistisch motivierten Messerangriff am 17. Februar 2018 von einem „Zeichen gegen die Asylpolitik“ geschrieben wurde, lesen wir nun es habe sich um einen „Angriff mit einer Konfetti-Kanone“ gehandelt. Wir sagen es ganz deutlich, die Aktion mit der Konfetti-Kanone nennen wir einen kreativen und vor allem legitimen Protest. Nach allem was wir gelesen haben, ging die Eskalation und der Angriff von den Teilnehmern des rechten Stammtischs aus, die sich in überzogener Selbstjustiz üben wollten.“

Die Organisierte Linke Heilbronn (IL) unterstellt der AfD außerdem es mit der Wahrheit bereits in der Vergangenheit nicht so genau genommen zu haben. So hatte deren Landtagsabgeordnete Rainer Podeswa den Stadtrat Malte Höch eine Verbindung zum Rotlichtmilieu vorgeworfen, nur um Stimmung gegen dessen Bau eines Flüchtlingswohnheims zu machen. Auch damals berief sich Rainer Podeswa auf angebliche Zeugen, am Ende ruderte er zurück.

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